Aula weg – Haimbuchner da

Ein Tag ist vergangen, seit bekannt geworden ist, dass die Aula nicht weiter erscheint und schon erscheint in den OÖN offensichtlich unhinterfragt ob der gewählten Terminologie ein Artikel, in dem LH-Stellvertreter Haimbuchner „Sicherheitsverwahrung“ fordert.  https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/fpoe-fordert-sicherheitsverwahrung;art4,3179148
Die OÖN übernehmen unhinterfragt diesen Begriff und stellen ihn lediglich unter Anführungszeichen.
Wenn LH-Stellvertreter Haimbuchner von „Sicherheitsverwahrung“ redet, so weiß er, dass „Verwahrung“ für die sogeannten SV-Häftlinge in den KZs verwendet worden ist, nur dass statt „Sicherheit“ „Sicherung“ verwendet worden ist. Kaum ist die Aula weg, tut der nächste Akteur weiter und er spricht, wie er denkt und ist. Haimbuchner ist Landeshauptmannstellvertreter, Kickl, der Menschen konzentrieren will, ist Klubobmann der FPÖ im Nationalrat. LH Stelzer und Exkanzler Kurz sind bisher stets mit nachfolgenden „Unglückliche Wortwahl“ etc. zufrieden gewesen. Dabei wissen auch sie genau, was für ein Denken und Trachten dahinter steckt. Und koalieren, um nicht zu sagen: kollaborieren mit ihnen und ebnen ihnen den Weg.
Es ist ein Zynismus, Haft und Einsperren als „Verwahrung“ zu bezeichnen. Ein Posting auf dem facebook-Account eines FPÖ-Funtionärs, in dem in Bezug zur selben Tat gefordert worden ist: „Mauthausen aufsperren“ blieb stundenlang online.  Und so reiht sich eines ans andere. Die FPÖ braucht die Aula gar nicht.