Archiv der Kategorie: Aktuelles

Jüngst veröffentlichte Beiträge von Mitgliedern der Initiative

Holländisches Denkmal mit Hakenkreuzen beschmiert

Wir veröffentlichen hier die facebook-Nachricht derGedenkstätte Mauthausen.

Mauthausen Memorial / KZ-Gedenkstätte

am 2..1. 2020 veröffentlicht die Gedenkstääte um 19 UHR. fogende Nachricht:·

Leider müssen wir gleich zu Beginn des neuen Jahres über einen Vorfall an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen informieren: Heute, am 2.1.2020, wurde das niederländische Denkmal mit fünf Hakenkreuzen beschmiert.

Die Polizei sowie die niederländische Botschaft wurden über den Vorfall sofort informiert. In Abstimmung mit der niederländischen Botschaft wird nun die weitere Vorgehensweise koordiniert.

Wir sind zutiefst erschüttert und verurteilen diese Straftat aufs Schärfste.

https://www.facebook.com/kzgedenkstaettemauthausen/?eid=ARATURHaTQwhB_bsJ6rxtnJFAZD3NcDddEJIFn6CY_C6bAqysdpWl0oo95-Q91YNn4YXn8y5dKzdk0qS

Doch noch finanzielle Mittel für Rundgänge – ein Update

Gestern (28.11.2019) wurde bekannt, dass es doch mehr Rundgänge im Dezember geben können wird. Klar ist geworden, dass die Mittel für die Rundgänge aufgebraucht waren und nun umgeschichtet werden. Budget aus – Licht aus.
Die vollmundigen Wünsche der Poitiker_innen, dass alle Schüler_innnen die Möglichkeit zu einem Besuch an der Gedenkstätte haben sollten, und die mangelnde Dotierung des Budgets der Gedenkstätte zeugen von der Qualität dieser Wünsche und Forderungen. Es geht wohl in erster Linie darum, das demokratische Österreich ruhig zu stellen, während die pädagogische Arbeit der Gedenkstätte in der Realität finaziell ausgehungert wird.


Hier stellt sich ein generelles Problem:
Wenn Menschen anreisen, so ist das aus vielen Gründen ab einer bestimmten Distanz nur sinnvoll, wenn ein mehrtägiges Programm möglich ist. Dafür fehlen: Räume, Gebäude, Übernachtungsmöglichkeiten, Menschen, die das planen und vermarkten und schließlich jene, die die pädagogsche Arbeit machen. Letztere gibt es schon, aber es gibt KEIN GELD dafür.

So bleibt die Forderung  nach dem Kollektivvertrag bestehen und die Forderung nach einer ordentlichen Dotierung der Gedenkstätte.

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Bald ist es dunkel

Bisher waren für Besucher_innengruppen, die in den Wintermonaten an die Gedenkstätte kamen, Rundgänge in Kleingruppen möglich. In diesem Jahr ist dies nicht mehr der Fall.
Das hat für die Vermittler_innnen an der Gedenkstätte gravierende Auswirkungen: Durch die massiv reduzierte Anzahl an Gruppen haben Vermittler_innen im kommenden Dezember fast gar keine Rundgänge mehr und sind folglich statt über der Geringfügigkeitsgrenze, weit darunter.

Über den Grund für diese folgenschweren Kürzungen kann nur gemutmaßt werden. Auf jeden Fall scheint das Geld für die Rundgänge aufgebraucht zu sein. Beim Jour fixe vor wenigen Wochen verlor die Direktorin kein Wort dazu! Die Situation konnte zu dem Zeitpunkt nicht unbekannt gewesen sein. Der Umgang mit den Vermittler_innen, die als ‚freie Dienstnehmer_innen‘ dieser Vorgangsweise ausgesetzt sind, ist überhaupt nicht in Ordnung!
Die Vermittler_innnen sollten schon seit drei Jahren angestellt sein. Schon lange wird den Vermittler_innen die Anstellung per Kollektivvertrag versprochen, doch es geht nichts weiter. Wieder und wieder wird um ein Jahr verschoben. Warum? Weil der Geldgeber blockiert. Und die in der Direktion kriegen ja ihre (nicht mal schmalen) Gehälter überwiesen. Deswegen gibt es dort wohl auch gar kein Interesse sich für ordentliche Dienstverhältnisse für die, die draußen die Arbeit machen, einzusetzen.
Wann geht an der Gedenkstätte wohl das Licht ganz aus?
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Aula weg – Haimbuchner da

Ein Tag ist vergangen, seit bekannt geworden ist, dass die Aula nicht weiter erscheint und schon erscheint in den OÖN offensichtlich unhinterfragt ob der gewählten Terminologie ein Artikel, in dem LH-Stellvertreter Haimbuchner „Sicherheitsverwahrung“ fordert. Die OÖN übernehmen unhinterfragt diesen Begriff und stellen ihn lediglich unter Anführungszeichen.


Wenn LH-Stellvertreter Haimbuchner von „Sicherheitsverwahrung“ redet, so weiß er, dass „Verwahrung“ für die sogeannten SV-Häftlinge in den KZs verwendet worden ist, nur dass statt „Sicherheit“ „Sicherung“ verwendet worden ist. Kaum ist die Aula weg, tut der nächste Akteur weiter und er spricht, wie er denkt und ist. Haimbuchner ist Landeshauptmannstellvertreter, Kickl, der Menschen konzentrieren will, ist Klubobmann der FPÖ im Nationalrat. LH Stelzer und Exkanzler Kurz sind bisher stets mit nachfolgenden „Unglückliche Wortwahl“ etc. zufrieden gewesen. Dabei wissen auch sie genau, was für ein Denken und Trachten dahinter steckt. Und koalieren, um nicht zu sagen: kollaborieren mit ihnen und ebnen ihnen den Weg.
Es ist ein Zynismus, Haft und Einsperren als „Verwahrung“ zu bezeichnen. Ein Gast-Posting auf dem facebook-Account eines FPÖ-Funtionärs, in dem in Bezug zur selben Tat gefordert worden ist: „Mauthausen aufsperren“ blieb stundenlang online.  Und so reiht sich eines ans andere. Die FPÖ braucht die Aula gar nicht.
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